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2. Atemschutzsonderdienste

Bei der Ortsfeuerwehr Pennigbüttel finden im Laufe des Jahres zusätzlich zu den normalen Diensten mehrere Sonderdienste statt. An diesen Sonderdiensten werden Hauptsächlich die Atemschutzausbildung sowie die Maschinistenausbildung aufgefrischt und vertieft.

Im Rahmen der Atemschutzausbildung sind unter anderen die verschiedene Suchtechniken zum Auffinden vermisster Personen in Gebäuden, die taktische Ventilation verrauchter Brandräume mit unseren Überdruckbelüfter oder auch der Löschangriff in Brandräumen Dienstinhalte.

Unsere Ausrüstung besteht grundsätzlich aus:

    1.Helm mit Nackenschutz

    2.Feuerwehr- Überjacke

    3.Feuerwehrhandschuhe

    4.Feuerwehrhaltegurt

    5.Feuerwehr- Überhose

    6.Feuerwehrstiefel

Damit die Kameraden bei Bränden vor Atemgiften geschützt sind, werden die Atemschutzgeräteträger zusätzlich mit einem Pressluftatmer, einer Atemschutzmaske und einer Flammschutzhaube ausgerüstet. 

 




Die gängigsten Suchtechniken zum absuchen verrauchter Räume sind in den unteren beiden Bildern aufgeführt. Sie ist zum einen die Wandtechnik, welche bei kleineren Räumen eingesetzt wird und die Tauchtechnik welche bei mittleren Räumen z.B. kleinen Werkstätten eingesetzt wird.  











Bei jedem Vorgehen in ein Brandobjekt muss sich der ausgerüstete Atemschutztrupp bei der Atemschutzüberwachung melden. Die Atemschutzüberwachung trägt den Luftvorrat des Pressluftatmers auf die Überwachungstafel ein und überwacht diesen durch regelmäßige Druckabfragen über Funk während des gesamten Einsatzes. 











Die taktische Ventilation wird zum Entrauchen von Räumen und gesamten Gebäuden eingesetzt. Zusätzlich hilft der Einsatz des Überdruckbelüfter den in das Gebäude vorgehenden Atemschutztrupps, eine bessere Sicht zu erlangen und eventuell vermisste Personen schneller zu finden oder den Brandherd bei besserer Sicht gezielter zu bekämpfen.