Die Ortschaft Pennigbüttel



Pennigbüttel ist eine Ortschaft im Landkreis Osterholz, ca. 25 km nördlich von Bremen. Die ehemals selbstständige Gemeinde wurde 1974 im Zuge einer Gebietsreform im Land Niedersachsen der Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck eingegliedert.

Wurde Pennigbüttel bis vor einigen Jahren noch hauptsächlich durch die Landwirtschaft geprägt, hat sich das Ortsbild in der jüngeren Vergangenheit stark gewandelt, es wurden neue Gewerbe- und Wohnbaugebiete ausgewiesen. Hierdurch ist auch die Einwohnerzahl und der Verkehr stark gestiegen. Mittlerweile leben in Pennigbüttel ca. 2000 Menschen.


 
                
  

Die Ortschaft hat aber neben den Gewerbeansiedlungen und seiner direkten Nähe zur Kreisstadt an vielen Stellen seinen dörflichen Charakter behalten. Auch im direkt angrenzenden Moorbereich, direkt an der Grenze zum Teufelsmoor, kann man noch seine Ruhe finden.


Die Goldstücke und der Geldbeutel stehen sinnbildlich für den Namen Pennigbüttel, dem die Pennigbüttler Ratsherren die Deutung "Pfennigbeutel" gegeben haben.
Dieser Deutung kommt es entgegen, dass sich dort eine Zollstelle befunden haben soll. Im Wappen wird es durch die schräge Teilung in schwarz und silber verdeutlicht.

Aber aus dem Ortsnamen lässt sich die Deutung des "Pfennigbeutels" nicht ableiten, denn der Ort ist urkundlich schon im Jahre 1219 als "Benyngbutle" erwähnt.

Der Teil "büttel" wird von "bodal" aus der altniedersächischen Sprache abgeleitet und bedeutet soviel wie Landgut. Im ersten Teil steckt der Name Benno, also handelt es sich um den Einzelhof (oder das Landgut) des Benno. Diese Erläuterung ist aus den Ursprüngen abgeleitet und trifft auf die Deutung des Ortsnamens zu.